Großküche
Rückgewonnen
Im Mittel eine Frischwassererwärmung um 16,4 K – jeden Tag, aus Wärme, die vorher im Kanal gelandet ist.
Dein Abwasser ist nach dem Duschen noch 30 bis 36 °C warm. Der Abwasserwärmetauscher holt sich diese Wärme und wärmt damit dein kaltes Frischwasser vor – von 8 auf 20 bis 25 °C. Du brauchst rund 50 % weniger Energie für dasselbe warme Wasser.
Entscheidend ist nicht die Branche, sondern dass Abwasser und Frischwasserbedarf gleichzeitig anfallen. Genau das ist bei diesen Betrieben der Fall.
Konzentrierte Duschspitzen nach den Kursen. Abwasser und Frischwasserbedarf fallen zeitgleich an – die beste Voraussetzung.
Zimmerduschen, Wellness und Housekeeping ergeben ein gut planbares, wiederkehrendes Warmwasserprofil.
Dauerhaft hoher Warmwasserbedarf über den ganzen Tag, dazu große und gleichmäßige Abwassermengen.
Duschen vor und nach dem Schwimmen erzeugen einen konstanten Abwasserstrom auf nutzbarem Temperaturniveau.
Heißes Prozessabwasser in großen Mengen. Hier liegen die Temperaturen oft deutlich über dem Duschbetrieb.
Reinigungs- und Prozesswasser fällt planbar im Schichtbetrieb an – ideal für eine durchgehende Vorwärmung.
Gemessen: 39,9 °C Abwasser, Frischwasser von 9,5 auf 25,9 °C vorgewärmt, 152,2 kWh pro Tag zurückgewonnen.
Auch niedrig temperiertes Abwasser taugt als konstante Wärmequelle – in Kombination mit einer Wärmepumpe.
Dreimal ja? Dann lohnt sich eine technische Prüfung.
Der ABWT-1000 sitzt als Vorwärmstufe zwischen deinem Frischwasseranschluss und der Warmwasserbereitung. Das Abwasser läuft über die Wärmeübertragungsfläche, das Frischwasser im Gegenstrom darunter durch. Die beiden Medien berühren sich nie – übertragen wird nur Wärme.
Das Wasser, das in den Abfluss geht, ist noch 30 bis 36 °C warm. Diese Energie hast du bereits bezahlt. Bisher verlässt sie den Betrieb ungenutzt.
Das Abwasser fliesst über die Wärmeübertragungsfläche, darunter strömt dein Frischwasser im Gegenstrom. Kein Kontakt zwischen den Medien, keine Veränderung deiner Trinkwassermenge.
Statt mit 8 bis 10 °C erreicht das Wasser die Warmwasserbereitung mit 20 bis 25 °C. Der Pufferspeicher muss nur noch den Rest heizen – rund die Hälfte der Arbeit ist schon getan.
Gleiche Duschtemperatur, gleiche Wassermenge, gleicher Komfort. Es wird nur weniger heißes Wasser aus dem Pufferspeicher gebraucht. Die 50 % sind ein Orientierungswert für den betrachteten Temperaturhub – für dein Objekt rechne ich das konkret durch.
Das sind keine Rechenbeispiele, sondern dokumentierte Istwerte aus dem laufenden Betrieb. Sie zeigen die Größenordnung – deine Anlage rechne ich separat.
Rückgewonnen
Im Mittel eine Frischwassererwärmung um 16,4 K – jeden Tag, aus Wärme, die vorher im Kanal gelandet ist.
Rückgewonnen
Bei 6,2 m³ Tagesdurchsatz. Die 15,2 K Wärmeeintrag entsprechen rund 49 % der Energie, um das Wasser von 9,5 auf 40 °C zu bringen.
Messwerte der jeweiligen Betriebszustände, keine Garantie für andere Anlagen. Speicherverluste, Solltemperatur, Zapfprofil und Anlagenhydraulik bewerte ich objektbezogen.
Temperatur des einströmenden Abwassers und Durchflussmenge. Beides zusammen ergibt die übertragbare Leistung – und den Druckverlust, den deine Hydraulik verkraften muss.
Je wärmer das Abwasser und je höher der Durchfluss, desto mehr Leistung. Bei 35 °C und 0,5 L/s liegt sie im Bereich von rund 10 kW, bei heißem Prozessabwasser deutlich darüber.
Mit steigendem Durchfluss wächst der Druckverlust auf der Nutzwasserseite überproportional. Pumpe, Rohrnetz und Regelung müssen zur Betriebsweise passen – das planen wir mit.
Die Kurve allein sagt noch nicht, was bei dir herauskommt. Erst zusammen mit Temperatur, Durchsatz und Tagesverlauf ergibt sich die erreichbare Vorwärmung.
Die Systeme sind standardisiert aufgebaut und lassen sich schnell an unterschiedliche Abwasserströme anpassen. Mehr Leistung bekommst du über eine Serienschaltung: zwei Wärmetauscher hintereinander entziehen dem gleichen Strom schrittweise mehr Energie. Für große oder kontinuierliche Volumenströme werden einzelne Einheiten übereinander gestapelt. Und wo das Abwasser nur lauwarm ist, hebt eine Wärmepumpe das Niveau an und nutzt es als regenerative Quelle.
Ich prüfe mit dir, ob dein Betrieb grundsätzlich zur Abwasserwärmerückgewinnung passt, welche Daten noch fehlen und wie die Vorwärmstufe mit dem ABWT-1000 ausgelegt wird. Dazu berechne ich dir die zu erwartende Energieeinsparung.
Damit ich Platz, Zugänglichkeit und die mögliche Einbaulage einschätzen kann.
Daraus lese ich Tagesmengen, Spitzenzeiten und die Gleichzeitigkeit ab.
Sie bestimmt das Temperaturpotenzial und die realistische Vorwärmstufe.
Zur Montage: frostgeschützte Aufstellung, 4° Längsgefälle, keine Seitenneigung und ein strömungsberuhigter Zulauf. Die Einbindung passe ich an deinen bestehenden Abwasserstrang und deine Warmwasserbereitung an.
Dein Ansprechpartner
Daniel Wilhelmer
Wilhelmer Daniel Consulting e.U.
Telefon
+43 660 9266585Adresse
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